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Eine stabile und gesunde Pansenfermentation ist die Voraussetzung für Tiergesundheit undLeistungsfähigkeit in der Rinderfütterung. Insbesondere bei der Fütterung energiereicher undhochverdaulicher Rationen oder in Stressphasen (z. B. Hitzestress) kann ein zu starkes Absinkendes Pansen-pH-Wertes das Risiko für akute und subakute Pansenazidose einschließlich der damitverbundenen Begleiterkrankungen deutlich erhöhen. Zur effektiven Stabilisierung des Pansen-pH-Wertes hat Sano mit SanBuffer® einen speziellen Pansenpuffer entwickelt, der verschiedeneWirkmechanismenin sich kombiniert.

  • Sano hat einen neuen Pansenpuffer für die Rinderfütterung entwickelt – SanBuffer®
  • Stärkere Anhebung des DCAB-Wertes im Vergleich zu reinem Natriumbicarbonat
  • Aktive Förderung der Nährstoffaufnahme über die Pansenwand
  • Pufferung des Pansen-pH-Wertes über einen deutlich längeren Zeitraum als reines Natriumbicarbonat
  • Ergebnisse aus dem Praxiseinsatz bestätigen die hohe Wirksamkeit von SanBuffer®
  • Gesündere und leistungsfähigere Tiere durch eine effektive Prophylaxe gegen Pansenazidose und deren Folgeerscheinungen

SanBuffer®stabilisert den Pansen-pH-Wert durch Erhöhung der DCAB und Förderung derNährstoffaufnahme.
Der pH-Wert im Pansen wird maßgeblich durch die Menge an kurzkettigen Fettsäuren (Essig-, Propion-, Buttersäure), die während der Fermentation des Futters durch die Pansenmikroben freigesetzt werden, beeinflusst.

Neben der Anflutung kurzkettiger Fettsäuren aus dem Futter hat dabei auch die Aufnahme dieser gebildeten kurzkettigen Fettsäuren als Nährstoffe über die Pansenwand eine Schlüsselfunktion. Kommt es zu einer übermäßigen Anflutung flüchtiger Fettsäuren durch Fütterung energiereicher und hochverdaulicher Rationen bei gleichzeitig unzureichender Nährstoffaufnahme, so ist ein Absinken des Pansen-pH-Wertes in den azidotischen Bereich mit damit einhergehenden Symptomen einer Pansenazidose die Folge. Weitere Risikofaktoren für eine derartige Entgleisung der Pansenfermentation sind jegliche Stressfaktoren, die auf das Tier wirken, allen voran der Hitzestress.

Um dies zu Verhindern und den Pansen-pH-Wert zu stabilisieren bieten sich mehrere Ansatzpunkte. Zum einen kann durch Zugabe von Puffersubstanzen über die Ration ein direkt neutralisierender Effekt vergleichbar mit der Wirkung des Bicarbonat-haltigen Speichels erzielt werden. Anteilig betrachtet macht diese Ergänzung bis zu 5 % der täglichen Bikarbonatmenge im Pansen aus. Die übrigen > 95 % des Bikarbonatzuflusses im Pansen erfolgen zu etwa gleichen Teilen über den Speichel sowie eine direkte Bicarbonat-Abgabe bei gleichzeitiger Aufnahme kurzkettiger Fettsäuren über die Pansenwand.

Dieser Transport kurzkettiger Fettsäuren durch die Pansenwand ins Blut senkt somit die Säurelast im Pansen und ist gleichzeitig entscheidend für die Nährstoffaufnahme. Die Leistung dieses Bikarbonat-Fettsäuren- Tauschers ist abhängig von der Kationen-Anionen-Bilanz, kurz DCAB, der Ration. Die DCAB beschreibt das Verhältnis starker Kationen (Natrium, Kalium) und Anionen (Schwefel, Chlor) in einem Futtermittel bzw. der Ration. Zahlreiche wissenschaftliche Studien und Praxisbeispiele belegen deutliche positive Effekte einer stark positiven DCAB auf Futteraufnahme, Tiergesundheit und Leistungsfähigkeit.

Der neue SanBuffer® kombiniert die beiden Mechanismen DCAB-Erhöhung und langanhaltende lokale Pufferung zur wirkungsvollen Stabilisierung des Pansen-pH-Wertes bei gleichzeitiger Förderung der Nährstoffaufnahme.

Die wirkungsstarke Zusammensetzung im Überblick:

  • Lokale Pufferung des Pansen-pH-Wertes über einen längeren Zeitraum durch die Kombination aus verschiedenen Puffersubstanzen (Natriumcarbonat, Natriumbicarbonat, Algenkalk)
  • Förderung der Resorption flüchtiger Fettsäuren im Pansen im Austausch gegen Bicarbonat über die Anhebung des DCAB-Wertes in der Ration (+14 % gegenüber Natriumbicarbonat)
  • Hoher Natriumgehalt zur Deckung einer erhöhten Natriumausscheidung (z. B. Hitzestress im Sommer, +15 % gegenüber Natriumbicarbonat)
  • Zusätzliche hochlösliche Kaliumquelle zur Deckung einer erhöhten Kaliumausscheidung bei Hitzestress
  • Zusätzliche hochlösliche Kalziumquelle

EinsatzundAnwendungvonSanBuffer®
SanBuffer®wird mit 150 g – 300 g pro Tier und Tag in die Ration der laktierenden Kühe eingemischt, um eine effektive Pufferwirkung auf den Pansen-pH-Wert zu erzielen. Zur vollständigen Berechnung der DCAB in der Ration und Ableitung der erforderlichen Einsatzmenge von SanBuffer®ist eine präzise Mineralstoffanalyse der eingesetzten Futtermittel unumgänglich. Mit dem Analysepaket X Elements im Sano Labor ist diese umfangreiche Futtermitteluntersuchung schnell, präzise und kostengünstig möglich.

WirksamkeitinderPraxiseindrucksvollbewiesen
Im Sommer 2020 konnten die genannten Effekte von SanBuffer®im Praxiseinsatz deutlich gezeigt werden. Auf einem Testbetrieb mit 200 Milchkühen konnte durch alleinige Ergänzung von SanBuffer®in der Ration eine signifikante Steigerung der Milchleistung um 1,0 kg pro Kuh und Tag bei gleichzeitiger Steigerung des Milchfettgehaltes um 0,4%-Punkte erzielt werden.

In einer weiteren Feldstudie zur Mineralstoffversorgung bei laktierenden Milchkühen unter Hitzestress konnte an insgesamt 160 Milchkühen auf acht Betrieben im Frühjahr und Sommer 2020 in Italien gezeigt werden, dass im Mittel 22,8 % der Tiere eine unzureichende Natriumversorgung aufwiesen. Dieses Na-Defizit war im Sommer mit 28 % deutlich höher als im Frühjahr (16,4 %). Natrium spielt eine Schlüsselrolle beim Transport von Bicarbonat durch die Pansenwand, was wiederum essentiell für die Funktion der kurzkettigen.

Fettsäuren-Resorption im Pansen. Aus diesem Grund enthält SanBuffer®im Vergleich zu Natriumbicarbonat einen deutlich höheren Natriumgehalt. Der enthaltene hochlösliche Algenkalk sorgt aufgrund seiner großen Oberfläche für eine wesentlich länger anhaltende lokale Pufferung des Pansen-pH-Wertes im Vergleich zu reinem Natriumbicarbonat.

SanBuffer®

  • Stabilisierung des Pansen-pH-Wertes durch gezielte Förderung der Resorption flüchtiger Fettsäuren
  • Langanhaltende Pufferung des Pansen-pH-Wertes durch die intelligente Kombination aus mehreren Puffersubstanzen
  • Effektive Förderung der Nährstoffaufnahme im Pansen durch Anhebung der Kationen-Anionen-Bilanz
  • Hochlösliche Natrium- und Kaliumquelle zur Deckung eines erhöhten Bedarfs insbesondere bei Hitzestress im Sommer
  • Algenkalk als zusätzliche hochverfügbare Kalziumquelle

*Dieser Artikel erschien zuerst auf Sano.de.

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