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Zahnmais- oder Hartmais?

Für einen erfolgreichen Körnermaisanbau spielen Ertrag und Wassergehalt zur Ernte die wesentliche Rolle. Der Ertrag wird von der Kolbenleistung, der Standfestigkeit und Pflanzengesundheit zum Erntezeitpunkt beeinflusst. Eine standortangepasste Sortenwahl ist von entscheidender Bedeutung. Hartmaissorten verlangsamen die Ertragszuwächse im Herbst, das Korn wird mit Fortdauer der Reife immer härter, die Wasserabgabe weniger. Durch zügige Jugendentwicklung eignen sich Hartmaissorten besonders für kühlere Lagen und frühere Erntetermine.

Bei Zahnmaissorten ist ab einer Kornfeuchte von 30% mit einer schnelleren Wasserabgabe zu rechnen (sog. Dry-Down Effekt). Dies resultiert aus einer weicheren Stärkestruktur, welche zum Einfallen des Korns führt (zahnähnliches Aussehen). Bei späten Ernteterminen sind dadurch geringere Wassergehalte möglich; Trocknungskosten können gespart werden. Bei früheren Ernteterminen in Gunstlagen, z.B. als Naßmaisernte, kann bei steigender Reifezahl mit höheren Erträgen, als bei den vergleichsweise frühen Hartmaissorten zum selben Zeitpunkt gerechnet werden. In wärmeren Regionen können Zahnmaissorten mit etwas höherer Reifezahl und gutem Stay-green Verhalten ihr höheres Ertragspotenzial besser nutzen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Kws.com

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